Immer wieder Sonntags ...

An dieser Stelle findet Ihr immer den aktuellen Sonntagsbrief und eine Videoaufzeichnung des aktuellen Gottesdienstes.

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Anschauen!

Dein Link zum Video-Gottesdienst

Gottesdienst vom 28. November 2021

 

 

Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Gelsenkirchen-Buer

Am Spinnweg 6 | 45894 Gelsenkirchen

Im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.

 

 

28. 11. 2021 • Sonntagsbrief

 

 

Siehe, dein König kommt zu dir,

ein Gerechter und ein Helfer.

Sacharja 9, 9b

 

 

Liebe Gemeinde,

 

zum 1. Advent grüße ich Euch herzlich mit dem Wochenspruch für die neue Woche! Ein König, der als Helfer kommt, ist ja wirklich außergewöhnlich. Und er ist ein Gerechter! Kann man sich mehr von jemandem wünschen, der Macht hat?

 

Euch allen eine frohe, gesegnete erste Adventswoche!

Eure Christine Schultze

 

Aktuelles aus dem Gemeindeleben

Die Aufzeichnung des Gottesdienstes findet ihr hier:

https://youtu.be/RbA0h_x7AMo

Anmeldelink für den Gottesdienst am 05.12.2021, 11.00 Uhr:

https://efg-as-6.church.tools/publicgroup/490

Telefonische Anmeldungen zum Gottesdienst nimmt Melanie T. entgegen.

 

 

Termine – Bitte beachtet die geltenden Regeln für die Veranstaltungen!

Heute                 17.00 Uhr:        Junge Erwachsene (18+) (2G-Regel)

Montag             20.00 Uhr:       Fußball (2G-Regel)

Dienstag           17.00 Uhr:       Gymnastikgruppe (2G-Regel)

                       19.00 Uhr:       Bibelgespräch (online)

Mittwoch          15.00 Uhr:        Senioren am Mittwoch (3G-Regel)

Donnerstag       19.00 Uhr:        Jugend (2G-Regel)

Freitag             16.00 Uhr:        Spielkiste/Sprachkurs (3G-Regel)

Sonntag,           11.00 Uhr:       Gottesdienst (3G-Regel)

 

Vorschau

Montag, d. 06.12., 19.30 Uhr: Informationsabend zu Begleitungen im Asylverfahren

Sonntag, d. 12.12., 11.00 Uhr: Familiengottesdienst

Heiligabend, d. 24.12., 16.00 Uhr Christvesper und danach gemeinsame Feier geplant

 

Hinweis zum Büchertisch

Bestellungen für Kalender, Losungen, Andachtsbücher und Artikel aus dem Katalogsortiment nimmt Ute Kersting entgegen, persönlich oder unter 0209/8181149.

 

Kollekte

Die heutige Kollekte ist für „Bestattungen von Amts wegen“ in Gelsenkirchen bestimmt. Auch Menschen, die keine Angehörigen haben oder deren Angehörige sich eine Beerdigung nicht leisten können, sollen würdig bedacht werden.

 

 

Predigt von Pastorin Zohreh Vahdati:

 

Jesus, das Licht der Welt

Die Städte schmücken sich mit vielen kleinen Lichtern und mit Tannengrün. Die Hektik auf

den Straßen steigt und die Stadt ist voller Menschen trotz Corona. Die kommenden vier

Wochen steigern die damit verbundene „Weihnachtsstimmung“ bis zum Heiligen Abend.

Wenn es jetzt noch so schön kalt wäre, dass weiße Schneeflöckchen vom Himmel fallen

würden und die Stadt und das Land mit einer Schneeschicht bedecken würden – hach das

wäre doch sooo schön… aber wisst ihr was? Doch was ist das für eine

Weihnachtsstimmung von der wir von Jahr zu Jahr träumen? Eine ruhige und besinnliche

Adventszeit? Advent ist ein lateinisches Wort und heißt „Ankunft“ , „Ankommen“. Es

beschreibt die Zeit die wir in den nächsten 4 Wochen bis Weihnachten feiern.

Wir feiern das Fest der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus vor über 2000 Jahren auf

dieser, seiner Erde. Wir feiern die nächsten Wochen, dass der Messias - der Retter der

Welt gekommen ist - dass er immer noch kommt durch sein Wort, durch seinen Geist und

dass Jesus wiederkommen wird in Herrlichkeit, wie er es versprochen hat.

Das ist die fantastische Wahrheit die unser Herz in der Adventszeit mit Dank und Freude

füllen soll.

Adventszeit ist Ankunftszeit. Adventszeit ist eine Zeit der Ausrichtung. Eine Wartezeit.

Das Volk Israel wartete damals sehnsüchtig - aber nicht auf Weihnachten - sondern auf

den Messias auf den Retter, auf den Befreier der im AT an vielen Stellen angekündigt wird.

Der Messias, der die Juden endlich aus der Hand der Römer befreien und sein Königreich

aufbauen würde. Nach ihrer Vorstellung würde sich die Erlösung als eine Befreiung durch

den Messias in der Öffentlichkeit, in der sichtbaren Welt, auf dem Schauplatz der

Geschichte, abspielen. Demgegenüber haben wir als Christen die Auffassung, welche die

Erlösung als einen Vorgang im geistigen Bereich und im Unsichtbaren ergreift, der sich in

der Seele, in der Welt jedes einzelnen, abspielt, und der eine innere Verwandlung bewirkt.

Am 1. Advent zünden wir eine Kerze an. Wenn wir die Kerze in einem dunklen Raum

stellen, erhellt die Kerze den Raum .

Als ich noch im Iran war, hatten wir einen sehr großen Garten. In der Nacht brauchte man

unbedingt eine Taschenlampe, denn es war dort so dunkel, dass man den Weg vor Augen

nicht gesehen hat. Kennt ihr das, völlige Dunkelheit?

Wir Menschen sind Augentiere. Wenn wir etwas sehen, fühlen wir uns sicher. Im Dunkel

müssen wir uns ganz vorsichtig vorantasten. Wir brauchen Licht, um uns orientieren zu

können.

Die Begriffe „Licht“ und „Dunkel“ werden auch öfter im übertragenen Sinne gebraucht:

Da lebt jemand auf der dunklen Seite des Lebens. In einigen bekannten Fantasyfilmen ist

immer wieder von „der dunklen Macht“ die Rede. Andererseits sagen wir „Mir geht ein

Licht auf!“ Oder wir sprechen vom Licht am Ende des Tunnels, Oder: Jemand lebt auf der

hellen, oder auf der Sonnenseite des Lebens. Dunkel ist überwiegend negativ und Licht

positiv besetzt.

Licht und Dunkel, Licht und Finsternis – jeder versteht diese Symbole, und zwar weltweit.

In fast jeder Religion und fast jeder Kultur kommt es vor, dieses Gegensatzpaar. Es

handelt sich um sogenannte Archetypen, ganz tief verankert im Bewusstsein der

gesamten Menschheit.

Auch die Juden kannten diese Symbolik. Bei ihrem Laubhüttenfest wurden auf dem

Tempelvorplatz 4 gewaltige Leuchter aufgestellt. Man goss Mengen von Öl in die

dazugehörigen Schalen und zündete sie an. Die Leuchter waren so groß, dass sie über

die Umfassungsmauer des Tempels emporragten. „Von Gott kommt das Licht zu euch,“

sollten sie sagen.

Im Licht dieser altertümlichen Scheinwerfer wurde dann getanzt und gefeiert, und die

Leute lobten Gott, dass er wie ein Licht für die Menschen ist.

Und im Alten Testament, genauer gesagt, im zweiten Teil des Buches Jesaja, ist öfter

davon die Rede, dass da ein Gottesknecht kommen wird, der ein Licht nicht nur für

Jerusalem oder Israel sein wird, sondern für alle Völker.

In diesem Zusammenhang möchte ich aus Johannes 8,12 lesen (neue Genfer

Übersetzung) :

Jesus redete erneut zu den Leuten und sagte: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir

nachfolgt, wird nicht mehr in der Finsternis umherirren, sondern wird das Licht des

Lebens haben.“

Nicht die Lichter, die ihr in dieser Zeit des Laubhüttenfestes in jeder Nacht seht, sind

letztlich das wahre Licht. Ich bin es. Ego eimi. Ich bin das Licht, und zwar eben das Licht

nicht nur für Jerusalem, sondern für die ganze Welt

Jesus sagt hier: „ich bin das Licht der Welt“. Wann begann Jesus Christus als das Licht

der Welt tätig zu sein? In Lukas 2 steht wie Jesus geboren wird. Also es ist nicht abwegig

den Beginn der Wirksamkeit Jesu als das Licht der Welt, mit seiner Geburt oder als er

seinen Auftrag als 30-jähriger begonnen hat, gleich zu stellen. Ich denke diese Antwort ist

plausibel und einleuchtend, aber sie ist nichtzutreffend. Das war nicht der Beginn, obwohl

das Licht auf dieser Erde kam und sich manifestiert hat. Also wann war denn die Tätigkeit

des Lichtes für die Welt? Hier müssen wir auf die Zeit der Schöpfung, Urschöpfung,

zurückkommen. Wenn wir das Buch Genesis, also die Schöpfungsgeschichte lesen, dann

lesen wir, dass Gott etwas sagte und es geschah. Die Bibel sagt, dass Gott einen

Werkmeister zur Seite hatte.

Sprüche 8, 29-30: als er dem Meer seine Schranke setzte, damit die Wasser seinen

Befehl nicht überschritten, als er den Grund der Erde legte, da war ich Werkmeister

bei ihm, war Tag für Tag seine Wonne und freute mich vor seinem Angesicht allezeit.

Also wer ist hier der Werkmeister? Wer ist hier als „ICH“ gemeint?

Hier geht es um die Weisheit in Person. Wer ist die Weisheit in Person? Ja, Christus ist die

Weisheit im Person.

1.Kor. 1,30: Durch ihn aber seid ihr in Christus Jesus, der uns von Gott gemacht

worden ist zur Weisheit, zur Gerechtigkeit, zur Heiligung und zur Erlösung.

Die Ausleger der Bibel sind sich einig und in Sprüche 8 sehen sie Christus, den Sohn

Gottes. Der Werkmeister der hier erwähnt wird, der dem Schöpfer zur Seite steht, ist

Jesus Christus selbst. Der Werkmeister beteiligte sich an der Schöpfung. Im 1.Mose 1,26

spricht Gott in Mehrzahl, als er den Menschen schuf. Jesus war von Anbeginn der Zeit als

Licht da. Das Neue Testament geht ein Schritt weiter und sagt, dass Jesus der Schöpfer

ist. Ich möchte zwei Bibelstellen vorlesen.

Hebräer 1,10: Und: »Du, o Herr, hast im Anfang die Erde gegründet, und die Himmel

sind das Werk deiner Hände.

Joh. 1,9-10: Das wahre Licht, welches jeden Menschen erleuchtet, sollte in die Welt

kommen. Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, doch die Welt

erkannte ihn nicht.

Als Gott im 1.Mose sprach: „es werde Licht“, stand Jesus als Werkmeister und als Licht

ihm zur Seite. Das war die erste Handlung des Lichtes für diese Welt. Jesus bewirkte

zusammen mit dem Vater, dass es in dieser dunklen Welt Licht wurde. Dieses Licht

begann in der frühesten der Urzeit, als Schöpferruf kam, „es werde Licht“, war das Licht

der Welt in Arbeit. In dem Schöpfungsakt ist Jesus das Licht für die Welt, und jetzt speziell

für dich möchte er das Licht sein. Hast du Sehnsucht nach diesem Licht? Gott der Vater

hat Sehnsucht nach dir. Deswegen hat er seinen Sohn, das Licht der Welt, gesandt, um

dein Leben zu erleuchten und um mit dir Gemeinschaft zu haben.

Jesus sagt: „Ich bin das Licht der Welt“. Jesus tritt also mit einem Anspruch auf, der

erheblich über den Messias Vorstellungen der damaligen Zeit liegt.

Und nun steht da: Wer mir nachfolgt, wird nicht mehr in der Finsternis umherirren.

Interessant. Man sollte meinen, wenn man das mit ähnlichen Aussagen im Johannes

Evangelium vergleicht, hier müsste stehen: Wer an mich glaubt, wird nicht mehr in der

Finsternis umherirren,

Hier steht aber: Wer mir nachfolgt.

Hier ist nicht nur gemeint, dass jemand nun hinter Jesus herziehen soll, so wie die 12

Jünger. Das Johannes Evangelium ist viele Jahrzehnte nach dem Tod Jesu geschrieben

worden, und richtet sich an die Gemeinden. Sie verstanden unter Nachfolge einfach ein

Hören auf Jesus und ein entsprechendes Tun.

Nachfolgen praktiziert der, der das tut, was Jesus will. Echter Glaube an Jesus beinhaltet

das! Denn das Wort Glauben heiß ja genauso Vertrauen, es geht beim Glauben also

darum, eine Vertrauensbeziehung zu Jesus zu haben. Wenn ich die habe, wenn ich Jesus

vertraue, dann tue ich das, was er sagt. Tue ich es nicht, dann ist das ein Ausdruck von

Misstrauen. Ich glaube nicht, dass das gut ist, was er sagt. Ich glaube vielleicht, ich

komme zu kurz, wenn ich das tue, was er sagt. Wenn ich also Jesus nicht wirklich

nachfolge, dann glaube ich ihm auch nicht. Es geht um Glaubensnachfolge. Wer Jesus

voller Vertrauen nachfolgt, tut, was er als Willen Jesus erkennt, der erfährt ihn als Licht!

Jetzt bleibt die konkrete Frage: Bist du ein Jesus-Nachfolger? Tust du, was er sagt, weil du

ihm vertraust? Oder tust du dies oder das nicht, weil du ihm letztlich nicht vertraust.

Über Jesusnachfolger heißt es nun:

ER wird nicht mehr in der Finsternis umherirren, sondern er wird das Licht des Lebens

haben.“

Hier wird also unterstellt: Jeder, der nicht das Licht Jesu hat, irrt in der Finsternis umher.

Wenn du an deine Nachbarn, Arbeitskollegen oder Freunde oder Familie denkst, kannst

du das bestätigen? Viele haben doch ihren guten Job, vielleicht eine stabile Partnerschaft,

vielleicht gute Freunde. Manche sind sehr einfühlsam und nett, nehmen Anteil am Leben

von anderen und leben selbst ein gutes Leben. Nein, das ist natürlich beileibe nicht bei

allen so, aber bei vielen. Irren sie umher in der Finsternis?

Es kommt auf den Aspekt an, unter dem man das Ganze anschaut. Sehe ich, wie nett

mancher ist, der Jesus ablehnt, welch eine hohe soziale Kompetenz jemand hat, oder, wie

lebenstüchtig oder lebensbejahend jemand ist, dann muss ich sagen: Viele Nichtchristen

bekommen ihr Leben sehr gut auf die Reihe, oder? Viele haben gute Beziehungen zu

Freunden, einen guten, interessanten Job. Mache sind wertvolle, sympathische

Mitmenschen, oder? Da kann man schlecht von Finsternis sprechen, in der sie

umherirren, oder?

Aber wenn man tiefer fragt: Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin? Wozu leben wir

überhaupt? Hat das Ganze ein Sinn? Dann wird es schwierig. Dann können die meisten

dazu kaum etwas sagen. wissen es nicht, irren umher, was diese Fragen anbelangt.

Manche Menschen sage: Wozu lebe ich? Vielleicht, um es schön zu haben im Leben? Ich

weiß eigentlich nicht, wozu, wer weiß das schon, aber machen wir das Beste draus! Ich

lebe, um Spaß zu haben. Oder ich lebe für meine Kinder. Oder ich lebe für meinen Job.

Oder ich lebe, um möglichst viel Geld zu haben oder um möglichst viel Besitz anzuhäufen.

Aber wozu, wenn du hinterher doch alles zurücklassen musst? Oder was hast du davon,

erfolgreich gewesen zu sein? Oder, wenn du für deine Kinder lebst, wofür leben die denn

dann? Was soll das Ganze?

An diesem Punkt der Sinnhaftigkeit gibt es ein großes Umherirren in der Finsternis, auch,

wenn alles gut aussieht.

Und bei der Frage, wo geh ich hin, genauso. Ewig leben? Wer denkt, er hat nur dieses

eine Leben auf Erden, der irrt gewaltig. Der ist im Dunkel, und sieht es nicht. Und wer gar

nichts weiß von Jesus und seiner Liebe, der sieht die Wirklichkeit und das Licht nicht.

Denn die Wirklichkeit ist, dass es Jesus gibt, dass er unsichtbar da ist, dass man zu ihm

Kontakt, ja, eine Beziehung haben kann, eine , die ewig hält, über den Tod hinaus. Wer ihn

nicht kennt und nicht sieht, hat keine Ahnung von der Wirklichkeit, er sieht nur das, was

man mit leiblichen Augen sehen kann. Die inneren Augen sind blind, und was die

unsichtbaren Dinge anbelangt, irrt er umher.

Aber er, Jesus, will uns erleuchten. Er gibt uns einen Sinn im Leben, eine Bestimmung. ER

ist das Licht, und für die, die ihm nachfolgen, wird dieses Licht wirksam: Sie sehen die

Wirklichkeit, sehen mit ihren inneren Augen, dass er da ist, dass er uns kennt wie kein

anderer, uns liebt und trägt, begleitet und ewiges Leben schenkt, sehen, dass bei ihm in

den schlimmsten Abgründen immer ein Neuanfang möglich ist. Sehen, dass er das Licht

ist, sehen auch oft, was er uns rät zu tun.

Wir leben, um Gemeinschaft mit ihm zu haben, schreibt Paulus am Anfang des 1.

Korintherbriefs. Von ihm bekommen wir Saft und Kraft, von ihm Zuversicht und

Orientierung.

Und wir Menschen sind berufen, Ebenbilder, also Spiegel Gottes zu sein in dieser Welt,

d.h. u.a. Menschen, die seine Liebe widerspiegeln. Von ihm bekommen wir außerdem

spezielle Berufungen für unser Leben. Er will nicht, dass unser Leben umsonst und sinnlos

ist. Er kommt als Licht in unser Leben hinein, bescheint uns, beschenkt uns, damit wir

andere beschenken, und wir wieder Träger seines Lichtes werden. ER hilft uns, immer

mehr die zu werden, die er gewollt hat, als der uns schuf.

Denn wir kommen letztendlich von ihm. Er hat uns gewollt, er war es, der uns letztlich

gebildet hat im Mutterleib, wie es im Psalm 139 heißt. Und wir gehen zu ihm zurück,

werden in seiner unmittelbaren Nähe voller Freude und Glück leben.

Es ist wahrhaftig wahr: Wer ihm nachfolgt, der wird nicht mehr in der Finsternis

umherirren, sondern wird das Licht des Lebens haben.

Er weiß, wo er herkommt, wohin er geht, er hat ein tiefen Sinn und eine Berufung für sein

Leben bekommen.

In unserem Bibelvers steht: …sondern wird das Licht des Lebens haben.

Das Wort Leben, im Johannes Evangelium hat ein Zentralbegriff, bedeutet zunächst

ewiges Leben, aber nicht nur. Es ist eine Qualität von Leben, die von Gott kommt, und die

hier und jetzt beginnt. Ein Mensch, der das Leben hat, von dem geht Lebendigkeit aus,

Ermutigung, andere Menschen können in seiner Nähe gedeihen. ER selbst auch. So

spricht Jesus in Johannes 10, 10 von Leben und vollem Genüge.

Wenn Jesus als das Licht in dein und mein Leben hineinleuchtet, dann zeigt er uns den

Weg zum Leben, zum ewigen Leben, und auch zum Lebendig Sein mit ihm, hier und jetzt.

Er hat auch Gedanken zum Umgang mit der Schöpfung, mit den Ressourcen der Erde. Er

ist das Licht der Welt. Er will hineinleuchten in alle Bereiche. Er will dich und mich beraten

in den Aufgaben, die wir haben. Er ist das Licht der Welt.

Das heißt aber auch: Wer ihm nachfolgt, der ist aufgerufen, ihn zu fragen, immer wieder.

Denn: Wir brauchen sein Licht! Lernen wir es immer besser, auf ihn zu hören – in

Natürlichkeit, ohne Krampf.

Jesus ist eben das Licht, und zwar für die ganze Welt. Er ist nicht nur den Menschen

zugewandt, sondern auch er ist in seinem ganzen Sein das Licht, das für die gesamte

Menschheit leuchtet. Er ist unsere Orientierung. Er kommt hinein in alles Dunkel, in alle

Schuld, in alle Hoffnungslosigkeit, in alle Orientierungslosigkeit, auch in die finsteren

Ecken dieser Welt. Jesus leuchtet uns auf dem Weg. Seid getrost – das Dunkel hat ein

Ende.

Nachfolger fragen nach dem Willen ihres Herrn.

Und es soll hell um sie herum werden.

Denn Jesus sagt:

Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht mehr in der Finsternis umherirren,

sondern wird das Licht des Lebens haben.

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



Seniorentag in der Evangeliums Kirche Düsseldorf

NRWST2021 37 LR Hier kann der Bericht zum Seniorentag runtergeladen werden: {jd_file file==375} und hier sind die Konzept Folien runterladbar: {jd_file file==376} {jd_file file==377}.

01.11.2021


Aus bedingungsloser Liebe zu uns Menschen

Traditionell bittet der Bund zu Weihnachten um Spenden zur Förderung der Mission in Deutschland. „Gott kommt zu uns! Das feiern wir an Weihnachten.

30.11.2021

Kindesschutz, Menschenrechte, theologische Ausbildung

Gemeinde soll für Kinder und Jugendliche ein sicherer Ort sein, an dem sie vor Missbrauch und Gewalt geschützt sind. Dieses Anliegen bildete das Schwerpunktthema der Mitgliederversammlung der VEF..

29.11.2021