Demnächst

Liebe Mitglieder und Freunde,

am Ende dieser Woche mit Kontaktverbot grüße ich euch herzlich und freue mich, dass wir über Telefon und Internet in Verbindung bleiben können.

Ich freue mich, dass sich einige an der schriftlichen Gebetsgemeinschaft beteiligt haben – ihr findet die Dank-Gebete im „gottesdienstlichen Teil“ des Briefes. Am Anfang stehen die Infos.

Unser treuer Gott segne und behüte euch auch in der kommenden Woche und schenke euch jeden Tag die nötige Kraft und Zuversicht!

Mit herzlichen Grüßen

Eure Christine Schultze

Informationen aus dem Gemeindeleben

Gern erinnere ich nochmals an die Aktion "Ökumenisches Läuten als Einladung zum Gebet" – jeden Abend um 19.00 Uhr! Ich persönlich empfinde es als sehr wohltuend, in einer großen ökumenischen Gebetsgemeinschaft Gott die vielen Anliegen hinzuhalten.

Ebenso wiederhole ich den Hinweis darauf, Evangelisch-Freikirchliche Gottesdienste live hören zu können. Das ist über folgenden Link möglich:

https://www.baptisten.de/aktuelles-schwerpunkte/live-gottesdienste/

Hier oder auf unserer Homepage (www.efg-amspinnweg.de) gibt es Kigo für Kids:

https://www.gjw.de/material-publikationen/corona/ kindergottesdienst/20200322/

Auch darauf, dass ihr uns Pastoren eure Gebetsanliegen nennen oder telefonische Seelsorge in Anspruch nehmen könnt, sei nochmals hingewiesen.

Herzliche Bitte: Meldet euch, wenn ihr krankt seid oder Unterstützung braucht.

 

Vorschau / Hinweise

Es gilt weiterhin, dass alle Veranstaltungen bis einschließlich 19.04. (Ende der Osterferien) abgesagt sind.

 

Gottesdienstlicher Teil / Geistlicher Impuls

In meiner Mittwochs-Mail hatte ich mit Psalm 103,1 daran erinnert, dass wir nicht das Gute vergessen sollen, das Gott uns geschenkt hat und schenkt. Ihm, der uns in seiner Hand hält, gilt unser Dank! Einige sind der Einladung gefolgt und haben mir ihren Dank an Gott geschrieben, so dass wir nun eine schriftliche Gebetsgemeinschaft halten können. Jede und jeder mag sein Gebet noch dazu sprechen:

„Ich habe Gott, unserem Vater, sehr viel zu danken: In Zeiten der Mutlosigkeit hat er mir Kraft, Hoffnung und Freude geschenkt! Seine Kraft ist in den Schwachen lebendig.“ (Sabine)

„Ich danke unserem himmlischen Vater für unsere Gemeinde, in der Christi Geist so lebendig ist und gelebt wird.“ (Gabi)

„Ich bin dankbar für Zuwendung, digitale Verbundenheit, für Strom und Wasser und klare Luft! Und reichlich Lebensmittel!“ (Rita)

„Wir sind dankbar für die technischen Möglichkeiten der elektronischen Kommunikation, die uns die Isolation stak abfedern und dass wir (noch) keinen Streit in der Familie hatten.“ (Helmut)

"Danke, Herr, dass ich Dich auch in dieser Zeit loben kann, Dir danken kann, es geht mir gut." (Marianne)

 Amen

Lied: „Danke“ - https://youtu.be/ZgBzluB5vm8

IMPULS – Mit leichtem Gepäck leben (Hebräer 13,14)

Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.

Veränderungen kommen

Nichts bleibt immer, wie es ist. Das Bibelwort drückt uns sozusagen die Koffer in die Hand: „Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir!“ Nichts bleibt für immer. Auch das, woran wir uns so gewöhnt haben, was uns so lieb geworden ist, kann sich ändern- ganz plötzlich. Wir erleben es gerade!

Vieles haben wir zustande gebracht in der Vergangenheit und angesammelt: Materielles und Ideelles. Besitz vermehrt, Bildung vertieft, Gesundheit getrimmt. Aber: was wir haben, bleibt nicht ewig. Es verändert sich. Es wird vergehen.

Alles, was lebt, verändert sich. Auch wir verändern uns. Wir bekommen Falten und graue Haare, wir werden krank oder wieder gesund, wir beenden die Schule, wechseln die Arbeit oder kommen in den Ruhestand, manche ziehen um, jemand kommt vielleicht in ein Heim. Menschen werden geboren und Menschen sterben. Wir haben hier nichts Bleibendes. Keine feste Bleibe. Keine bleibende Stadt.

Wir wissen das ja. Aber wenn wir es so deutlich erleben, erschrecken wir. Es macht Angst, weil wir doch so gerne etwas Bleibendes haben. Etwas Sicheres! Etwas, woran wir uns halten und festhalten können.

Dem Hebräerbrief geht es auch ums Festhalten - am Glauben! Die Briefempfänger sind wohl etwas glaubensmüde geworden. Der Verfasser spricht von wankenden Knien und davon, dass Menschen die Versammlungen nicht mehr besuchen (Hebräer 12,12; 10,25). Kennen wir ja auch. Damals sind Christen verhaftet worden, der Besitz einiger wurde beschlagnahmt. Ein Christ zu sein kann ganz schön unbequem sein.

Das mit dem Glauben an Jesus Christus hatte man sich irgendwie positiver vorgestellt. Jesus hatte doch versprochen, bald wieder zu kommen und alles zum Guten zu verändern. Aber das lässt nun auf sich warten. Immer nur hoffen - warten - hoffen… Das ist auf die Dauer echt anstrengend. Immer nur glauben müssen. Man möchte endlich etwas sehen können… Dieser alte Text kommt unserer aktuellen Gefühlslage ziemlich nahe!

Was macht müde Christen munter? Der Verfasser des Briefes empfiehlt: „Werft euer Vertrauen nicht weg“, denn es hat eine große Verheißung (Hebr. 10,35). Verlasst euch nicht auf falsche Sicherheiten, nicht auf Geld und Gut, nicht auf fromme Gepflogenheiten, sondern verlasst euch auf Christus.

Leben mit Christus bedeutet: in Bewegung bleiben, sich verändern, Neues erfahren. Christen gehören zum „wandernden Gottesvolkes“. Sie sind Nomaden, Nicht-Sesshafte sozusagen. Keine Leute, die einmal für immer einen Standpunkt bezogen haben und ihn bis an ihr Lebensende verteidigen. Christen finden in der Welt keine feste Bleibe. Christen sind Menschen, die unterwegs sind. Wir werden noch sehen in welche Richtung.

Veränderungen machen den allermeisten Menschen Angst. Vertrautes und scheinbar Sicheres loszulassen, sich an eine neue Umgebung, neue Aufgaben oder Menschen zu gewöhnen, das fällt vielen nicht leicht. Gut, dass die Bibel uns das ganz nüchtern erklärt: Auch das, was so vermeintlich sicher ist, bleibt nicht. Wir sind unterwegs zur zukünftigen Stadt und müssen deshalb nicht erstaunt oder gar enttäuscht sein, wenn wir hier in dieser Welt nicht die feste und sichere und endgültige Bleibe finden.

Diese Einstellung einzuüben ist vielleicht die beste Vorbereitung auf den „letzten Umzug“, der jedem von uns irgendwann einmal bevorsteht.

Andererseits kann das Wissen um diese „zukünftige Stadt“, das sichere Zuhause bei Gott uns schon hier und heute heiter und gelassen machen, es kann uns helfen, mit leichtem Gepäck zu leben. Auszusortieren, was uns nur belastet. Wegzuschenken, was wir nicht selber brauchen und andere so bitter nötig hätten. Das letzte Hemd hat keine Taschen… Nicht umsonst heißt es einige Verse vorher „Seid nicht geldgierig, und lasst euch genügen, an dem, was da ist“ (Vers 5a)Wer sein Hab und Gut ängstlich festhält, könnte die Rechnung ohne den Wirt gemacht haben. Denken wir weit und großzügig.

Veränderungen mit bleibender Perspektive suchen

Laut Hebräer 13,14 suchen wir die zukünftige Stadt. Wir streben nach ihr, wir strecken uns aktiv nach ihr aus. Das ist eine Feststellung. Und ich frage mich: Trifft sie zu? Auf mich? Auf uns? Zunächst müssen wir uns klar machen, was „die zukünftige Stadt“ überhaupt meint.

Wir sind auf dieser Erde nicht wirklich zu Hause. Im 11. Kapitel heißt es, dass Glaubende „Gäste und Fremde auf Erden“ sind, die sich nach einem besseren, dem himmlischen Vaterland sehnen. Gott schämt sich deshalb nicht, ihr Gott zu sein, denn er hat ihnen eine Stadt gebaut (Heb 11,13.16).

Nun können wir diese Stadt in keinem Atlas finden. Vielmehr ist damit die himmlische Heimat gemeint. Die Offenbarung spricht vom „himmlischen Jerusalem“. Es ist der Ort, der ungetrübten Gemeinschaft mit Gott: Dort gibt es nur Liebe und Licht, kein Leid und keinen Tod. Wir haben nicht genug Worte dafür. Die Bibel sagt es so: „Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben.“ (1. Korinther 2,9) Es ist einfach nur unbeschreiblich herrlich!

Es ist das, was Christen meinen, wenn sie „Himmel“ sagen. Irgendwie suchen alle Menschen das Paradies, den Himmel. Das meint nach wie vor „wunschlos glücklich sein“. Die Werbung spielt mit dieser Sehnsucht und verspricht hier ein himmlisches Erlebnis und dort ein Urlaubs-Paradies!

Die Werbung meint aber was ganz anderes als die Bibel. Die Urlaubs-Paradiese haben nichts mehr mit dem Jenseits zu tun, sondern der Himmel soll auf die Erde geholt werden, und zwar möglichst schnell, sofort und hier!

Es geht mir überhaupt nicht darum, uns auf das Jenseits einzuschwören und dabei das Schöne und Wertvolle oder auch die Nöte dieser Welt zu vergessen. Wir können eben auf zwei Seiten vom Pferd fallen: Das Jenseits verklären und das Diesseits verteufeln. Oder wir fallen von der anderen Seite runter: Wir setzen das Diesseits absolut und vergessen das Jenseits. Doch wenn wir vergessen, dass unser Leben ein Ziel hat, eine bleibende Perspektive, dann verlieren wir auch im Hier und Jetzt unseren Halt und auch unser Maß.

Wenn wir nur in den engen Grenzen dieser Welt und Zeit denken, dann muss uns die weniger werdende Lebenszeit ja panisch machen. Dann müssen wir ja gnadenlos alles aus den Dingen und Menschen herauspressen, um ja nur nichts zu verpassen. Unser ausgeplünderte Planet kann ein Lied davon singen, und Menschen auch, die materiell ausgebeutet oder seelisch ausgelaugt werden. Dieses maß- und rücksichtslose Haben-Wollen von Dingen, von Einfluss und Anerkennung macht kaputt – mich selbst und vor allem andere.

So viel mitnehmen, wie es irgend geht, denn ich habe ja nur dieses eine kurze Leben… All die Möglichkeiten, die ich verpasse – verderben mir am Ende die Freude, an dem, was ich tatsächlich genießen könnte.

„Was macht der Mensch, dem der Himmel verschlossen ist? Er sucht ihn auf Erden. Die Menschen fordern dem mäßigen Leben Maßloses ab und machen es durch diese maßlose Überforderung ständig kaputt.“ (Paul M. Zulehner) Zum Beispiel die maßlosen Erwartungen, die Menschen an eine Partnerschaft stellen („Du bist für mein Glück verantwortlich!“), machen genau diese Beziehung kaputt. Glück ist immer nur etwas für Momente. Menschen sind nicht unentwegt glücklich und daran ist nicht der Partner oder die Partnerin schuld. Jedenfalls viel (!) weniger, als wir oft meinen…

Gegen die Gier –in welcher Form auch immer – hält uns der Bibeltext ein Stopp-Schild entgegen: So nicht. Lasst euch nicht Mitreißen von diesem Sog, vertraut auf Gott und seine Verheißungen und denkt daran: Wir haben hier keine bleibende Stadt. Keine bleibenden Sicherheiten. Alles Horten nützt nichts, wir können uns nicht wirklich absichern. Gegen diese ansteckende Angst, allgemein gegen die Krankheit des Haben-Wollens gibt es ein Impf- bzw. Heilmittel: Vertrauen. Gott-Vertrauen. Gottes Verheißungen glauben, auch wenn wir Geduld dafür brauchen.

Fast beschwörend sagt es der Hebräerbrief: „Darum werft euer Vertrauen nicht weg, welches eine große Belohnung hat. Geduld aber habt ihr nötig, damit ihr den Willen Gottes tut und das Verheißene empfangt.“ (Heb 10,35-36).

Vielleicht bist du heute an einem Punkt, an dem du denkst: Es ist alles so aussichtslos und alles Beten hilft doch auch nicht! Bleib dran. Halt fest im Vertrauen. Gott steht zu dem, was er zugesagt hat. Geduld tut not. So orientierst du dich, so streckst du dich aus nach der zukünftigen Stadt. So bleibst du unterwegs…

Unterwegs nach draußen – vor die Stadt

Wir sind unterwegs – von Etappe zu Etappe und am Ende werden wir die zukünftige Stadt erreichen: wenn Jesus wiederkommt oder wenn wir sterben. Die Verse davor geben uns die Richtung vor, in der wir unterwegs sein sollen: „Darum hat auch Jesus, damit er das Volk heilige durch sein eigenes Blut, gelitten draußen vor dem Tor. So lasst uns nun zu ihm hinausgehen aus dem Lager und seine Schmach tragen.V 12+13

Im Hintergrund steht der alttestamentliche Opferkult. Ich kann ihn nur knapp erklären: Das Alte Testament erzählt vom großen Versöhnungstag, einem Ritual, das regelmäßig in Israel gefeiert wurde (vgl. 3. Mose 16,21).

Ein Sühneritual, bei dem unter anderem das Blut von geschlachteten Tieren der Reinigung des Allerheiligsten im Tempel diente. Das Allerheiligst ist der Ort, der die Gegenwart Gottes symbolisierte. Auf diese Weise sollte das Unheil, das durch die Sünde gekommen ist, wieder geheilt werden.

Die geschlachteten Tiere wurden draußen vor dem Stadttor verbrannt. Das steht hier im Hintergrund, wenn davon die Rede ist, dass Jesus uns mit seinem Blut heiligt und er draußen vor dem Tor gelitten hat. Der Hebärerbrief stellt uns Jesus vor als das eine alles überbietende Opfer, er hat ein für alle Mal gelitten und so die Schuld der Menschen beseitigt und den Kontakt zu Gott ermöglicht. Tierische Opfer braucht es nicht mehr, der große Versöhnungstag ist für immer jener Karfreitag, als Jesus sich selbst als Opfer hingibt, um alles Unheil zu heilen.

„So lasst uns nun zu ihm hinausgehen…“: Also raus aus der Stadt, vor die Stadt, dahin, wo Jesus gelitten hat, wo er gekreuzigt wurde. Außerhalb der Stadt leben die Ausgestoßenen, die Schutzlosen, diejenigen, die keinen Zutritt zur Gesellschaft haben. Da leben Leute, die sich in der Stadt nicht sehen lassen dürfen. – Draußen vor der Stadt, da wird gelitten und getötet. Da ist man schutzlos.

Das „Draußen vor der Stadt“ ist heutzutage oft und gerade mitten in der Stadt zu finden. Armut, Obdachlosigkeit, brutale Gewalt und dazu so viel Gleichgültigkeit. Das Rausgehen „aus dem Lager“, das Verlassen von Sicherheiten angesichts dieser Zustände ist herausfordernd. Zurzeit sind es vielleicht die Kranken- und Isolierstationen, die „draußen vor der Stadt“ zu finden sind…

Dort hat Jesus gelitten. Und dort leidet er heute noch mit. Dorthin gehören auch seine Leute. Sie sollen sich nicht hinter Mauern verstecken oder in Kirchen zurückziehen und das eigene Wohlergehen zu pflegen. Die Richtung heißt: nach draußen! Und dieses „draußen“ kann sich je nach Situation sehr verschieden darstellen. Wir haben uns in den letzten Jahren nach „draußen“ geöffnet für Menschen, die Unterstützung brauchten. Was es konkret in dieser Krise heißen mag – wir sind dabei es herauszufinden. Auf jeden Fall heißt es: solidarisch sein mit den Verletzten und Verachteten, den Kranken und Schwachen.

„So lasst uns nun hinausgehen aus dem Lager und seine Schmach tragen. Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“

Amen

Fürbitte

Wir beten für die Menschen, die „draußen“ sind – erkrankt oder in anderer Not - in unserer Stadt, in unserem Land, weltweit.

Herr, erbarme dich!

Wir bitten für alle Menschen, die sich einsetzen, um Kranke zu versorgen, um das öffentliche Leben und unsere Sicherheit aufrechtzuerhalten.

Herr, gib ihnen die nötige Kraft.

Wir bitten für die Familien, die um Normalität ringen und an ihre Grenzen kommen. Herr, hilf ihnen und beschütze besonders die Kinder!

Wir bitten dich für uns, dass wir erkennen, wo wir gefragt sind mit unserem Glauben, mit unserer Liebe, mit unserer Hoffnung. Herr, steh uns bei!

Amen

Segen

Der HERR segne dich und behüte dich; der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

Habt eine gute Woche unter diesem Segen des Höchsten!

Herzliche Grüße und Schalom

Eure Christine Schultze

 

ANHANG:

Ökumenisches Gebet in Zeiten der Corona-Krise

Guter und barmherziger Gott!

In Zeiten von Verunsicherung und Krankheit kommen wir gemeinsam zu Dir und werfen alle unsere Sorgen auf Dich.

Du schenkst uns neue Zuversicht, wenn uns Misstrauen und Unsicherheit überwältigen.

Du bleibst uns nahe, auch wenn wir Abstand voneinander halten müssen.

Wir sind in deiner Hand geborgen, selbst wenn wir den Halt zu verlieren drohen.

Wir bitten dich:

für alle Menschen, die sich mit dem Corona-Virus angesteckt haben und erkrankt sind;

für alle Angehörigen, die in tiefer Sorge sind;

für alle Verstorbenen und für die, die um sie trauern;

für alle, die Angst um ihren Arbeitsplatz haben und um ihre Existenz fürchten.

Sei ihnen allen nahe, gib ihnen neue Hoffnung und Zuversicht,

den Verstorbenen aber schenke das Leben in deiner Fülle.

Wir bitten dich:

für alle Ärztinnen und Ärzte, für alle Pflegenden in den Kliniken, Heimen und Hospizen;

für alle, die Verantwortung tragen in Staat, Gesellschaft und Wirtschaft;

für alle, die uns Tag für Tag mit dem Lebensnotwendigen versorgen;

für alle Seelsorgerinnen und Seelsorger, die den Menschen Gottes Frohe Botschaft zusagen.

Sei auch ihnen nahe und schenke ihnen Kraft, Mut und Zuversicht.

Wir bitten dich:

für die jungen Menschen unter uns, die Kinder und Jugendlichen,

für alle, die um ihre Zukunft fürchten,

für die Familien, die die erzwungene Nähe nicht gewohnt sind,

für alle, die die Betreuung von Kindern und Jugendlichen übernommen haben.

Sei ihnen allen nahe, schenke ihnen Geduld und Weitsicht, Verständnis und Hoffnung.

Wir bitten dich:

für die Menschen weltweit, deren Gesundheit an jedem Tag gefährdet ist,

für alle, die keine medizinische Versorgung in Anspruch nehmen können,

für die Menschen in den Ländern, die noch stärker von der Krankheit betroffen sind.

Sei ihnen allen nahe und schenke ihnen Heilung, Trost und Zuversicht.

Auch bitten wir dich für uns selbst:

Lass uns trotz aller Sorgen den Blick für die anderen nicht verlieren und ihnen beistehen.

Mache uns bereit, Einschränkungen in Kauf zu nehmen

und lass uns dazu beitragen, dass andere Menschen nicht gefährdet werden.

Erhalte in uns die Hoffnung auf dich, unseren Gott,

der uns tröstet wie eine liebende Mutter und der sich aller annimmt.

Dir vertrauen wir uns an.

Dich loben und preisen wir, heute und alle Tage unseres Lebens bis in Ewigkeit.

Wir beten mit der ganzen Christenheit auf Erden: Vater unser…..

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Unsere Adresse: Am Spinnweg 6, 45894 Gelsenkirchen

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Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

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Ökumenisches Gebet in Zeiten der Corona-Krise

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